ESV B-Jugend bei der WM in München

Bayern gilt in Deutschland als „Handball-Entwicklungsland“, was angesichts der geringen Vereinsdichte auch nicht ohne Grund behauptet wird.
Umso wichtiger ist die Heim-WM für den bayerischen Handball. So hatte der DHB eine super Idee, und brachte das Turnier in die bayerische Landeshauptstadt. So will der Handballverband eine Euphorie im südlichen Raum erzeugen und den Handball so aufleben lassen.


Für den ESV natürlich eine perfekte Gelegenheit einmal hautnah dabei zu sein – beim Turnier der großen Weltstars. Das ließen sich einige Spieler der weiblichen und männlichen B-Jugend nicht entgehen. Zusammen mit den Trainerinnen besuchten sie am Donnerstag den letzten Vorrundenspieltag in der Münchner Olympiahalle. Und der letzte Spieltag war an Spannung kaum zu überbieten, kam es doch unter anderem zum Duell um den Gruppensieg zwischen Kroatien und Spanien. In ESV-Trikots verfolgten die Mädls und Jungs die insgesamt drei Spiele und hatten reichlich Spaß. Die Stimmung in der Olympiahalle war wieder grandios und ganz Handball-Deutschland konnte in der vergangenen Woche sehen: auch Bayern kann Handball, und viele Menschen in Bayern sind Handballverrückt! Bald geht es auch für die Freilassinger Handballer wieder los – und Ende Februar kann man dann wieder Heimspiele des ESV bestaunen! Bis dahin heißt es: Daumen drücken für Gensheimer, Fäth, Pekeler und Co.!

Weihnachtsausflug der ESV-Jugend

Die Jugend des ESV Freilassing, durfte letzten Freitag ihr Weihnachtsgeschenk einlösen. Vom Nikolaus gab es im Dezember neben einem Säckchen mit Süßigkeiten zusätzlich einen Bowling-Abend mit den Trainern.

So bowlten die Jungs und Mädchen der weiblichen D- und B-Jugend, sowie der männlichen C- und B-Jugend mit ihren Trainern in Salzburg um die Wette. Natürlich stand der Spaß im Vordergrund und davon gab es auch reichlich für die jungen ESVler.

Der spaßige Abend läutete gleichzeitig auch die Vorbereitung für die Rückrunde der ESV-Handballer ein. Normalerweise geht es gleich in der ersten Schulwoche weiter mit den Spielen, doch aufgrund der Handball-WM in Deutschland wird der Spielbetrieb erst mit Februar wieder aufgenommen. Ab dann will der ESV-Nachwuchs wieder voll angreifen und die Saison mit guten Ergebnissen beenden. Die Vorfreude auf die kommenden Monate ist in der Grenzstadt sehr groß, steht doch die Fertigstellung der Badylon-Halle kurz bevor – die Freilassinger Handballer haben dann endlich wieder eine Heimat!

Auswärtswochenende der U12 und der U16 des ESV Freilassing

Die männliche D-Jugend durfte am Samstag zum TSV Brunnthal und die B-Burschen zum Tabellennachbarn TuS Raubling.

Die U12 konnte mit einem Auswärtssieg die Tabellenspitze in der Bezirksklasse übernehmen. Leider merkte man den Jungs des ESV Freilassing dies in der Anfangsphase nicht an, müdes Abwehrverhalten verschaffte den Gastgebern zu Beginn einige Torchancen, erst als die Grenzstadtbuben sogar in Rückstand gerieten, lockerten sie die Handbremse und begannen  hinten in der Abwehr zu arbeiten und  vorne im Angriff Handball zu spielen. Der Zwischenspurt reichte aus um mit einem klaren Halbzeitergebnis von 15:5 für den ESV Freilassing in die Kabinen zu gehen. Nach der Pause zeigten die Buben von Beginn an, dass die Gastgeber aus Brunnthal an diesem Tage keine Chance haben werden. So endete die doch sehr einseitige Partie deutlich mit 30:9 für die Freilassinger, die auch somit die Tabellenspitze übernahmen. Nun gilt es diese mit den nächsten 3 Auswärtspartien zu verteidigen.

Bei der männlichen U16 war Trainer Gertzen gespannt, ob das Training für konsequenteres Abwehrverhalten und klügeres Angriffsspiel umgesetzt werden konnte. Das Spiel begann ausgeglichen und die Abwehrreihen auf beiden Seiten standen zuerst sehr sicher, erst beim Stande von 5:5 konnten sich die Gastgeber aus Raubling mit einem 4-Torelauf auf 9:5 absetzen. Erst nach der Einwechslung vom Youngster Johannes Gamstatter kam dann  mehr Struktur und Varianz ins ESV-Spiel Leider wurden aber auch in weiterer Folge die Lücken der ESV-Abwehr immer größer und die Freilassinger schafften es einfach nicht die Gegner besser abzuzählen und entsprechen zusammen zu verteidigen. Mit 17:13 für Raubling ging man in die Halbzeitpause. Die zweite Hälfte stand dann bei beiden Mannschaften unter dem Zeichen verteidigen verboten. Fast jeder Angriff der Hausherren konnte in ein Tor umgewandelt werden. Das einzig positive war ebenfalls die gute Torausbeute beim ESV, aber das Spiel war für die Freilassinger nicht mehr zu gewinnen, so trennten sich die Burschen mit39:30 für den TuS Raubling.

Fazit des Trainers Gertzen: Die Burschen der U12 machen derzeit große Freude, aufmerksam und voller Spielfreude setzen sie das im Training erarbeitete gekonnt um. Die U16 ist derzeit noch eine größere Baustelle, aber mit der Mannschaft haben wir jetzt bis Januar Zeit im Training die Abwehr stabiler zu bekommen. Der Angriff funktionierte schon etwas besser, aber wir sind vom Potential her noch lange nicht da, wo wir hin wollen. Mal schaun ob uns das in der Rückrunde besser gelingt.

Es spielten für die U12:

Im Tor: Severin Kapferer

Im Feld: Kevin März, Emil Schwarzenbacher, Julian Aicher, Marvin Jundt,  Brooklyn Lange, Maxi Gamstatter,  Cornelius Leis, Tobias Wallmann, Christian Schneider

 

Es spielten für die U16:

Im Tor: Lorenz Hagn

Im Feld: David Klier, Bartusz Balazs (1), Robert Dadic (11), Matthäus Füller, Marlon Klier (8), Sebastian Gietl, Tim Hertl (8), Nico Pahlke, Gamstatter Johannes (1), Simon Schertl (1),  Eddi Stein

Die U16-Burschen verschenken Sieg durch mangelnde Abwehrleistung

Zu Gast am Sonntag beim ESV Freilassing war der SV Anzing. Es trafen zwei Mannschaften auf einander die von der Spielanlage total unterschiedlich agierten. Der ESV mit starken Rückraumspielern, aber einer an diesem Tag kaum vorhandenen Defensivleistung und dem SV Anzing mit einer geschlossen und sehr starken Abwehrformation und körperlich wendigen Spielern. Der Beginn der Freilassinger war sowohl hinten wie vorne im Angriff gut und variabel. So konnten die Eisenbahner einen 6:2 Vorsprung erarbeiten, aber im Laufe der Partie löste sich die Defensive der Freilassinger Buben immer mehr in Wohlgefallen auf und den Gästen wurde es unheimlich leicht gemacht durch die Abwehrreihen zu spazieren und leichte Tore zu erzielen. So entwickelte sich von den Toren her eine absolut ausgeglichene Partie. Allerdings wurde die Abwehrarbeit der Gäste immer intensiver und spritziger, dass in Folge den Grenzstadtjungs es immer schwerer fiel Tore zu erzielen. So schaffte der SV noch kurz vorm Pausentee den hart erkämpften, aber völlig verdienten Ausgleich zum 14:14.

In der  zweiten Hälfte stellte dann der ESV die Abwehrarbeit komplett ein. Nur den tollen Torhüterparaden war es zu verdanken, dass man noch in Reichweite blieb. Beim Stande von 17:21 für die Gäste ging nochmal ein Ruck durch die Hausherren und so kämpfte sich der ESV auf 26:27 heran. Aber die Abwehr blieb die Achillesferse und dem ESV gelang es selbst zu Dritt nicht Durchbrüche von einem einzigen Spieler zu verhindern. Zu ängstlich und harmlos verteidigte der ESV sein Tor. So gewannen die Gäste ein knappes Spiel mit 28:27.

Fazit des Trainers Gertzen: „Wir müssen uns heute den Vorwurf gefallen lassen, dass wir einfach kein Mittel in der Defensive fanden, die eigentlich harmlosen Angriffe der Gäste intelligent und erfolgreich zu verteidigen. Im Gegenzug muss ich die Gäste loben, die mit einer tollen Mannschaftsleistung, mit Engagement und toller Beinarbeit es uns sehr schwer machte leichte Tore zu erzielen.“

Im Tor: Lorenz Hagn und David Hirner

Im Feld: David Klier (1), Bartusz Balazs, Marlon Klier (4), Tim Hertl (11), Robert Dadic (8), Simon Schertl (1), Michael Trecha, Sebastian Gietl (1), Marko Stranninger, Daniel Hasenöhrl , Nico Pahlke (1), Matthäus Füller

Die männliche ESV-U16 bekam Handballlehrstunde vom TuS Prien

Vor Beginn der Partie trafen sich zwei alte Handballweggefährten auf den Trainerbänken. Thomas Wirth, ehemaliger Herrentrainer vom TuS Prien und Alex Gertzen vom ESV Freilassing zum kurzen Handballtalk. Thomas Wirth begleitet seine Jungs bereits die zweite U16-Saison und sind durchgängig mit dem „alten“ Jahrgang 2001 besetzt. Die Chiemseer  bestritten in der letzten Saison noch die Bezirksoberliga und schlossen diese mit dem 3. Platz ab. Die darauf folgende Qualifikation verlief für den TuS aber dann äußerst unglücklich. Im ersten Qualiturnier noch ungeschlagen, fehlten für die zweite Runde für die Landesliga verletzungsbedingt  viele Leistungsträger und konnten so die dritte Runde gar nicht bestreiten und vielen so durch den sehr fragwürden Modus runter bis in die Bezirksliga.

Der jungen ESV-Truppe merkte man bereits nach dem Aufwärmprogramm schon den großen Respekt vor den Gästen an. Die gut austrainierte, technische und spritzige Priener Truppe ließ auch gleich von Beginn an gar keinen Zweifel aufkommen  wer an diesem Tag als Sieger vom Feld ging. Trotz des klaren Kräfteverhältnisses und raschen Rückstand von 0:5 blieben die ESV-Burschen mit Ehrgeiz und Willen am Ball und versuchten ihr Bestes. Dennoch blieb es für die Eisenbahner äußerst mühsam an der guten schnellen Deckung der Gäste vorbei zu kommen. Durch einige Ballverluste auf Seiten des ESV schafften die Gäste noch schnelle zielgerichtete Kontertore, dennoch ließen die Gäste einige Chancen ungenutzt, so war das Halbzeitergebnis mit 6:13 noch im erträglichen Abstand.

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt, Prien zog konsequent ihre Linie mit schnellen und strukturierten Angriffen durch und setzte sich Tor um Tor ab. Endergebnis 30:10 für die Gäste aus dem Chiemgau.

Fazit des Trainers: Für unsere Jungs war das heutige Spiel ein tolle Lehrstunde wie Handball funktionieren kann. Unsere Burschen brauchen noch 1-2 Jahre bis sie auf diesem Niveau spielen können und genau das spornt uns für die kommenden Trainingsaufgaben an. Leid tut es mir für die Sportfreunde aus Prien, denen ein faires Kräftemessen auf Grund des zweifelhaften Modus des Bayrischen Handballverbandes zumindest in der Bezirksoberliga in dieser Saison verwehrt wurde und sich nun Spieltag für Spieltag mit unterlegenen Gegnern rumschlagen müssen. Über den Modus der Quali sollte sich der Verband künftig Gedanken machen.

Im Tor: Lorenz Hagn

Im Feld: Matthäus Füller, Balacz Bartusz (1) , Marlon Klier (1), Tim Hertl (2), Robert Dadic (5), Simon Schertl, Alex Krahbichler, Michi Trecha, Sebastian Gietl, Marco Stranninger, David Hirner, Johannes Gamstatter, Marko Atanasov