Top-Leistung sichert Sieg gegen den Meister

Der TSV Übersee stand seit vergangenem Donnerstag bereits als vorzeitiger Meister in der Bezirksliga III fest. Durch einen Sieg gegen den TuS Raubling einen Spieltag vor Schluss steht der TSV nun uneinholbar an der Tabellenspitze.
Für die Handballer des ESV Freilassing geht es nun um den zweiten Tabellenplatz, um eine super Saison zu krönen. Eine Chance auf diesen Platz hatten zu dem Zeitpunkt noch der TuS Raubling, der TuS Traunreut und eben der ESV. Freilassing hat dabei eines der schwersten Restprogramme und muss nach dem Heimspiel gegen Übersee noch zum direkten Konkurenten Raubling. Aber der Reihe nach.
Ersatzgeschwächt standen dem ESV am vergangenen Samstag nur 10 Kämpfer zur Verfügung, während Übersee die Bank voll besetzen konnte. Half allerdings auch nichts, denn der ESV-Express rollte von Anfang an verdächtig rund. Anders als im Hinspiel, war diesmal der ESV die tonangebende Mannschaft und konnte so gut wie durchgehend seinen Vorsprung halten bzw. ausbauen. Einzig eine kurze Schwächephase kurz vor der Halbzeitpause und ein 4:0-Lauf von Übersee konnte deren Rückstand kurzzeitig auf zwei Tore reduzieren.

Mit drei Toren Vorsprung ging es in die Pause, aus der der ESV fulminant zurückkam und eine Glanzleistung aufs Parkett legte. Übersee hatte in der kompletten zweiten Hälfte keine Chance mehr, den Rückstand in irgendeiner Form aufzuholen, geschweige denn Freilassing Paroli zu bieten. Mit 35:24 konnte der ESV den Meister aus Übersee schließlich schlagen und kann sich nun berechtigt Hoffnung auf den zweiten Tabellenplatz machen. Freilassing hat es selbst in der Hand.

Gratulation nochmals an den TSV Übersee für die Meisterschaft!

Großartiger Kampfgeist wird nicht belohnt

30:26 Niederlage gegen TSV Übersee

Eine etwas andere Herangehensweise war am vergangenen Samstag im Bezirksliga-Spitzenspiel zwischen ESV Freilassing und dem TSV Übersee zu erkennen. Da sich Freilassing nach zwei Niederlagen in Folge von einer gewissen Favoritenrolle verabschieden muss und es zum Spitzenreiter nach Übersee ging, war die von Trainer Andi Ewald ausgerufene Devise, dem Gegner vor allem durch Kampfgeist und Zusammenhalt gehörig in die Suppe zu spucken.

Die spielerischen Fähigkeiten des TSV Übersee waren bekannt, so dass vor allem die Abwehr über das gesamte Spiel höchst gefordert sein wird. Anders als im letzten Spiel gegen Raubling stimmte diesmal die Abwehrchemie und die Einstellung, da Freilassing es schaffte, Übersee in der Anfangsphase bereits in der Abwehr unter Druck zu setzen und deren gewohntes Angriffsspiel nicht aufziehen zu lassen. Bis zur 12. Minute war man mit 4:4 schon auf einem sehr guten Weg, ehe man aber doch dem guten Angriffsspiel von Übersee etwas Tribut zollen musste und der TSV kurz einen Vier-Tore-Vorsprung herausarbeiten konnte. Freilassing ließ aber nicht locker. Die Einstellung zum Spiel passte und man blieb dran. Bis zur Halbzeitpause konnte Freilassing wieder auf 12:10 verkürzen und das, obwohl man den Großteil dieser Schlussphase in Unterzahl bestreiten musste.

Durchaus zufrieden konnte man in die Pause gehen, durfte aber auf keinen Fall in der zweiten Hälfte nachlassen. Die zweite Hälfte war dann auch weiter durch ein relativ gleichwertiges Niveau beider Mannschaften geprägt, wobei leichte Vorteile im Überseeer Spiel zu erkennen waren. Vor allem in der Anfangszeit war die Freilassinger Abwehr noch zu unorganisiert, konnte es aber durch starke Torhüterleistungen und einem guten Angriff ausgleichen. Auch eine zwischenzeitliche 7-Tore-Führung von Übersee konnte dem Freilassinger Kampfgeist diesmal nichts ausmachen. Man machte einfach weiter und konnte bis zum Schluss das Ergebnis noch zu einer – in Anführungsstrichen – erträglichem 30:26 Niederlage bringen.

Schafft es Freilassing diese Einstellung zu konservieren und mit in die nächsten Spiele zu nehmen, wird man auch den Durchhänger der letzten drei Niederlagen überwinden. Die Klasse ist da, man muss sie nur einsetzen. Die nächste Chance besteht am kommenden Samstag um 18:00 Uhr im heimischen Badylon gegen den TuS Prien.

ESV Damen setzen Siegesserie fort

Gegen den TuS Raubling wollte die Damen-Mannschaft des ESV Freilassings ihre Siegesserie fortsetzen. Coach Gertzen konnte auf eine gut besetzte Bank zählen und gab so eine flotte, intensive Marschroute vor.

Von Beginn an präsentierten sich die Gastgeberinnen in der Badylon-Halle stark. Schnell zog man auf 4:0 weg, unterstützt von Judith Burgthaler im Tor, die direkt einen 7m parierte. Auch in der Folge kamen die Gäste aus Raubling nicht in ihr Spiel. Immer wieder fand Maike Hendriks den Weg zum Tor oder setzte die Kreisläuferinnen Lara Berlini und Steffi Huber in Szene. Darauf gab es meist einen Torerfolg oder einen verwandelten Strafwurf.

Erst in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte begannen die ESV-Damen müde zu werden. In der Abwehr wollten die Beine nicht mehr so schnell arbeiten wie zuvor und auch der Kopf schaltete ab. Es häuften sich technische Fehler und voreilige Torabschlüsse.

Mit einem Spielstand von 13:10 ging es in die herbeigesehnte Pause.

Coach Gertzen erinnerte seine Damen nochmals an die positiven Aspekte der ersten Halbzeit. Auf diese wollte man sich in den folgenden 30 Minuten konzentrieren.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste. Mit schönen Aktionen von den Halbpositionen durch Susi Gezici und Luci Bley setzten sich die ESV-Damen wieder ab. Maren Thieme und Katrin Henschel gelang immer wieder der erfolgreiche Durchbruch über die linke Seite. Bis auf 22:12 konnten die Grenzstädterinnen davonziehen, denn auch die Abwehr stand jetzt wieder kompakt und sicher. Im Gegensatz zur ersten Hälfte gelang es den TuS-Damen dieses Mal nicht mehr noch einmal heranzukommen. Letztendlich stand es nach 60 Minuten 28:17.

Für den ESV spielten:

Judith Burgthaler (im Tor), Maike Hendriks (10 Tore), Katrin Henschel (1), Susi Gezici (2), Sara Stücker, Luci Bley (3), Tabea Burtz, Lara Berlini (6), Steffi Huber, Maren Thieme (4), Pavkovic Laura und Anne Hering (1)

Knappe Niederlage gegen TuS Raubling

Die dreiwöchige Pause mitten in der Rückrunde Anfang März hat den Handballern des ESV Freilassing wohl mehr geschadet als genützt. Beide Spiele gegen Brannenburg und zuletzt gegen Raubling gingen verloren.

Nach der klaren Niederlage gegen den TSV Brannenburg war man gegen den relativ unbekannten Gegner (manche erinnern sich sicher noch an das Weihnachtswunder von Raubling 2016) auf Wiedergutmachung aus. Schlüssel zum Erfolg sollte wie so oft eine stabile und positiv aggressive Abwehr sein.

Recht pomadig ging es allerdings los. Eine einzige 2-Minuten-Strafe und keine gelbe Karte zeugte nicht einmal von einem Hauch an Aggressivität. Trotzdem war das erste Drittel der Partie mit 10:10 sehr ausgeglichen. Ein munteres Hin-und-Her, Freilassing konnte sich kurz mit zwei Toren absetzen, Raubling wieder ausgleichen. Dann kam der Einbruch. 4 Gegentore innerhalb von nur 2 Minuten und eine Zwei-Minuten-Strafe. Freilassing war nun zu einer kräftezehrenden Aufholjagd gezwungen, bestenfalls schon innerhalb der restlichen Minuten der ersten Halbzeit. Auf eine volle Auswechselbank konnte man setzen. Mit 14:17 ging es in die Pause.

Und die zweite Hälfte zeigte, dass der ESV sowohl für Aufholjagden, als auch für coolen Handballsport zu gebrauchen war. Der Rückstand war schnell vergessen, nach nur drei Minuten war man schon wieder mit 17:18 dran, ehe man mit der 40. Minuten endlich wieder ausgleichen konnte. Es folgten muntere 10 Minuten, in denen sich keine der Mannschaften einen Vorteil erspielen konnte, ehe wiederum eine 2-Minuten-Zeitstrafe das Blatt wendet. Raubling konnte nun einen 3-Tore-Vorsprung herausspielen, zur 55. Minute gar auf 4 Tore Vorsprung erhöhen, ehe sich der ESV- Express wieder berappelte und in zwei Minuten auf 26:27 verkürzen konnte. Auch in der letzten Spielminute war man noch mit einem Tor zurück und stellte deshalb auf eine offensive Deckung um, um einen schnellen Ballgewinn zu erzwingen. Passiert ist leider nichts mehr. Das Spiel endete knapp mit 27:28 für den TuS Raubling.

Die nächste Chance zur Wiedergutmachung lässt aber nicht lange auf sich warten. Bereits am kommenden Samstag trifft man sich beim TSV Übersee zum Auswärtsspiel.

Neue Trikots für die männliche ESV-Jugend

Im Zuge des Heimspieltags am letzten Wochenende durfte sich die männliche ESV-Jugend endlich bei dem Sponsor der neuen Trikots bedanken.

Abteilungsleiter Alex Gertzen und Filialleiter (und ehemaliger Handballer) Max Niederstraßer bei der Scheckübergabe im Freilassinger Badylon


Die Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG hat dem ESV 1.500,- € gesponsort. Damit konnte man unter anderem die männliche Jugend, die auch schon bei den zweiten Herren spielt, mit einem neuen Trikotsatz ausstatten.

Der ESV Freilassing bedankt sich recht herzlich beim Filialleiter der Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost eG in Freilassing Max Niederstraßer. Nur die Unterstützung unserer großzügigen Unterstützer und Partner ermöglichst es uns die wichtige Jugendarbeit zu leisten.