Endlich wieder siegreich!

Das Jahr 2019 endete für die C-Mädels des ESV leider mit drei Niederlagen. Selten konnte man sein Potenzial abrufen und verschenkte hart erarbeitete Bälle im Angriff leichtsinnig. Auch im ersten Spiel des neuen Jahres musste man die Punkte in München lassen. Mit der Auswärtsfahrt zum TV Altötting stand nun ein Pflichtsieg auf dem Programm. War das Hinspiel vor heimischen Publikum denkbar knapp mit 29:28 für sich entschieden worden, wollte man heute etwas früher die Entscheidung herbeiführen. Zwar geschwächt durch Ausfälle und das Fehlen einer Torfrau, fuhr man dennoch motiviert nach Altötting.

Mit einer ungewohnt offensiven 3:3 Deckung begannen die ESV’lerinnen. Im Tor startete Tabea Burtz. Bis zum Stand von 7:7 fanden die Grenzstädterinnen allerdings keinen Zugriff auf die stark aufspielende Halblinke der Gastgeberinnen und deren Zuspiele auf den Kreis. Vorne im Angriff erspielten sich die Gäste aus Freilassing immer wieder gute Chancen, allerdings mangelte es wieder an der Chancenverwertung. Zur Hälfte der Halbzeit wurde im Tor gewechselt. Angelina Zibert gelang es postwendend einen Wurf zu entschärfen, sodass Magdalena Unterhofer die ESV-Mädels wieder in Führung bringen konnte. Auch der folgende Angriff landete in den Händen der Torfrau und Daniela Lausecker schaffte die erste 2-Tore-Führung. Nadschma Mahedi erhöhte nochmals und zwang die Gastgeberinnen damit, ihr Time-Out zu nehmen. Bis zur Halbzeit gaben die Freilassingerinnen den Vorsprung jedoch nicht mehr her.

In der Kabine wurde nochmals auf die mangelnde Chancenverwertung hingewiesen. Mit Xena Schörghofer im Tor startete man die zweite Hälfte. Diese erwies sich als sicherer Rückhalt und entschärfte ein ums andere Mal die Angriffe der Altöttinger Mädels. Im Angriff fanden die Bälle nun sicherer den Weg ins Tor. Tabea Burtz erhöhte nach einer schönen Einzelaktion auf einen Zwischenstand von 11:17. Azra Temizkan unterstützte in der Abwehr ihre Mitspielerinnen tatkräftig gegen die starke Spielerin des TVs. Immer wieder konnten jetzt aus der konzentrierten und sicher stehenden Abwehr um Lilly Burgthaler die Bälle der Gastgeberinnen abgefangen werden. Durch schnelles Umschaltspiel über Leonie Schertl erhöhten die ESV-Mädels auf 13:23. Den 10-Tore-Vorsprung hielten die Grenzstädterinnen bis zum Ende und belohnten sich für das laufintensive Spiel mit einem 16:26-Sieg. Besonders die Abwehrleistung in der zweiten Hälfte, in der man auch dank einer starken Torhüterin nur 6 Tore kassierte, lässt auf die weiteren Spiele hoffen.

Am kommenden Samstag heißen die C-Jugend Mädels des ESV die Gäste aus Pullach zum ersten Heimspiel 2020 willkommen. Über lautstarke Unterstützung würden sie sich sehr freuen!

 

Für den ESV spielten:

Angelina Zibert (im Tor), Magdalena Unterhofer (7 Tore), Tabea Burtz (4, im Tor), Leonie Schertl (5), Xena Schörghofer (1, im Tor), Daniela Lausecker (5), Azra Temizkan, Nadschma Mahedi (4) und Lilly Burgthaler.

ESV Damen bleiben 2020 ungeschlagen

Nachdem das erste Spiel des Jahres 2020 vor heimischer Kulisse gewonnen wurde, wollten die Handball Damen des ESV Freilassings am vergangenen Wochenende nachsetzen. In der Hinrunde hatte man die zwei Punkte in Rosenheim liegen gelassen und wollte diese nun unbedingt behalten.

Die Vorzeichen dafür standen gut. Coach Gertzen konnte wieder auf eine vollbesetzte Bank zurückgreifen. Trotzdem fiel es den Grenzstädterinnen in der Anfangsphase schwer, den Ball im gegnerischen Tor zu versenken. Erst nach vier Minuten war Clara Leis nach einem schönen Durchbruch erfolgreich. In der Folge konnte man über Laura Pavkovic einige Tempogegenstöße laufen, während Steffi Huber ihre Abwehr konzentriert und sicher dirigierte. Dadurch gelang es den Gastgeberinnen, sich auf 7:2 abzusetzen. Leider brach dann der Spielfluss der Freilassingerinnen ab und man ließ die Gegner wieder auf zwei Tore herankommen. Nach einem Time-Out der Gäste aus Rosenheim fingen sich die Grenzstädterinnen wieder. Die letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit ließ man die Rosenheimerinnen nicht mehr zum Torerfolg kommen und erhöhte selbst auf 10:5. Lara Berlini setzte den Schlusspunkt zur Pause und erhöhte auf 11:5.

Nach dem Seitenwechsel verschliefen die Gastgeberinnen die ersten zehn Minuten, sodass die Mädels aus Rosenheim auf 13:10 verkürzen konnten. Danach schienen die Freilassingerinnen jedoch wieder auf dem Spielfeld angekommen zu sein. In der Folgezeit brachte Judith Burgthaler ihre Gegenspielerinnen mit ihren Paraden im Tor schier zum Verzweifeln, während nach vorne endlich das Umschaltspiel funktionierte. So konnte man einen 10-Tore-Vorsprung herausspielen. Dieser wurde durch ein sehenswertes Kreisanspiel von Clara Leis und einem sicheren Torabschluss von Steffi Huber hergestellt. In Folge konnte Ulli Baethe ein ums andere Mal Abspielfehler der Gäste nutzen und diese im Tor versenken. Susi Gezici setzte sich im Angriff mit schönen Einzelaktionen gegen ihre Gegenspielerinnen durch und erhöhte den Vorsprung nochmals.

Schließlich stand ein deutliches 25:14 auf der Anzeigentafeln.

Am kommenden Wochenende reist der Tabellenzweite ins Badylon an. Die Damen des ESV Freilassings würden sich über lautstarke Unterstützung sehr freuen!

 

Für den ESV spielten:

Ulli Baethe (11 Tore), Natascha Hasenöhrl, Leni Gertzen, Clara Leis (5), Susi Gezici (2), Jessi Haag, Steffi Huber (2), Julia Schwaiger, Josepha Ufertinger, Lara Berlini (1), Lisa Reinsberger, Laura Pavkovic (4), Anne Hering und Judith Burgthaler (im Tor)

ESV-Herren verlieren gegen Tabellenführer

Zum Start ins neue Jahrzehnt ist den Freilassing Handball-Herren kein Sieg vor heimischen Publikum gelungen. Gegen den Tabellenführer HT München 3 mussten sich die Mannen vom ESV mit 32:24 geschlagen geben.

Von Beginn an zeigte der Gegner aus dem Hachinger Tal sein Potential in erster und zweiter Welle auf und konnte so zu Torerfolgen kommen. Doch auch das Tempospiel des ESV konnte sich sehen lassen und so konnten die Eisenbahner in der flotten Bezirksliga-Partie mithalten. Bis Mitte des ersten Durchgangs blieb der ESV dem HT auf den Fersen, doch dann konnte sich der Ligaprimus absetzen. Das war zum einen dem weiterhin hohen Tempo, andererseits auch der mangelhaften Chancenverwertung der Freilassinger geschuldet. Zu oft endeten schön gespielte Angriffe am Torgehäuse anstatt im Tornetz. So konnten sich die Gäste eine komfortable Halbzeitführung von 13:19 erarbeiten.

Im ESV-Lager wollte man weiterhin um jeden Ball kämpfen, sich zu keiner Zeit aufgeben und das eigene Konzept bis zur Schlusssirene durchziehen. Das gelang auch, wenngleich man die HT-Führung nie gefährden konnte. Die zweite Hälfte ist schnell zusammengefasst, die Gäste konnten sich auf 8 Tore absetzen und es entwickelte sich eine gute Partie, in der der Abstand bis zum Schluss unverändert blieb. Die Chancen das Ergebnis knapper zu gestalten wären da gewesen, doch wie schon im ersten Durchgang war die Chancenauswertung dafür schlichtweg nicht gut genug. So musste man zum Hinrundenabschluss eine 34:24-Niederlage hinnehmen. Erfreulich war die kämpferische Leistung der Eisenbahner, die sich bis zum Schluss nicht aufgaben, aber trotzdem.

Für den ESV spielten: Stefan Toch und Thomas Heinen im Tor, sowie Maxi Toch, Fabian Sattler (4), Jakob Burgthaler (2), Christian Abel (1), Sebastian Gertzen (3), Ferdinand Pfersch (6), Dominik Kokot, Simon Deckenbrock (5/3), Lukas Maushammer (2), Burkhard Raker (1) und Florian Albrecht.

Derbysieg für ESV-Herren gegen Salzburg

Dritter Punktgewinn in Folge für die Handball-Herren vom ESV Freilassing. Im bayerisch-österreichischen Derby gegen die SG SHV/UHC Salzburg II holen die Freilassinger zwei Punkte in die bayerische Grenzstadt. Der 24:21 Sieg ist gleichbedeutend mit dem fünften Punkt aus den letzten drei Spielen.

Vor dem Spiel war die Ausgangslage klar: mit einem Sieg kann der ESV den Abstand zum Nachbarn vergrößern, bei einer Niederlage kann Salzburg gleichziehen – ein klassisches Vier-Punkte-Spiel also. Der Eisenbahner-Express kam in den letzten Wochen so richtig in Fahrt und konnten gute Leistungen zeigen. Die Salzburger hingegen mussten am Spieltag zuvor eine spektakuläre 52:35-Niederlage hinnehmen.

Doch in einem Derby gelten immer eigene Regeln. Das wusste man im Lager des ESV und so startete man konzentriert in die Partie und konnte mit 2:0 in Führung gehen. Doch die SG SHV/UHC konnte schnell ausgleichen und in der Folge sogar in Führung gehen. Vor allem der ehemalige ESVler Darko Milinovic bereitete der ESV-Abwehr, im Zusammenspiel mit dem großgewachsenen Kreisläufer Klaus Lohmaier, große Probleme. Im Angriffsspiel des ESV war dafür in diesem Spiel Sand im Getriebe. Die Freilassinger kamen nicht in ihr gewohntes Aufbauspiel, viele technische Fehler waren die Folge daraus – dadurch fehlte auch im Tempospiel das nötige Selbstvertrauen. Logische Folge daraus war die verdiente Salzburger Führung mit zwischenzeitlich 3 Toren Vorsprung (7:4 12. Minute, 11:8 25.Minute). Die Eisenbahner-Sieben kam in der ersten Spielhälfte im Angriff einfach nicht ins Spiel, und so konnte der Tabellenelfte aus der Mozartstadt mit einer 12:10-Führung in die Halbzeitpause gehen.

Im zweiten Durchgang wollten die ESV-Herren unbedingt in ihr Tempospiel kommen und so die Partie drehen. In den ersten fünf Minuten stotterte der Motor immer noch ein wenig, in der 38. Minute konnte der ESV dann wieder zum 14:14 ausgleichen. Die Salzburger konnten noch einmal in Führung gehen, doch zwischen der 43. und der 55. Spielminute folgte die beste Phase der Eisenbahner. 12 Minuten lang konnte man das eigene Tor verriegeln: der Salzburger Spielertrainer Milinovic wurde im entscheidenden Moment gestört, die Kreisanspiele abgefangen und Thomas Heinen entschärfte unter anderem einen freien Gegenstoß des SHV/UHC. Im Angriff lief es beim ESV dafür besser und man konnte gute Chancen kreieren. So konnte man die Partie vom 17:15 zu einem 17:20 drehen. In den letzten Minuten konnten die Salzburger wieder treffen, doch der ESV ließ sich den Derbysieg nicht mehr aus den Händen nehmen und nach zwei Treffern von Sebastian Gertzen konnten die zahlreich mitgereisten ESV-Fans den 24:21-Sieg bejubeln.

 

Mit diesem enorm wichtigen Erfolg im Vier-Punkte-Spiel konnten die Freilassinger den Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen auf vier Punkte vergrößern. Da der Tabellennachbar Traunreut in Anzing nicht punkten konnte, überholte der ESV den TuS in der Tabelle und liegt jetzt mit 6:12 Punkten auf dem 9. Platz. Nun haben die ESVler zwei Wochenenden Spielfrei, bevor man am 14.12. zum letzten Spiel vor Weihnachten nach Bruckmühl reist.

Ein großer Dank geht nach dem Derbysieg auch an die Fans der Freilassinger Handballer. Zahlreiche Zuschauer verwandelten das Derby in Österreich zu einem ESV-Heimspiel. 60 Minuten lang wurden die Freilassinger angefeuert und konnten auch deswegen die Partie drehen.

Für den ESV spielten: Stefan Toch und Thomas Heinen im Tor, sowie Maxi Toch (1), Fabian Sattler (5/2), Jakob Burgthaler, Christian Abel (3/1), Sebastian Gertzen (4), Ferdinand Pfersch (1), Dominik Kokot (1), Simon Deckenbrock (3), Lukas Maushammer (2) und Florian Albrecht (4).

ESV-Herren punkten erneut

Eine Woche zuvor gab es den ersten Saisonsieg in Anzing, nun konnten die Handballer aus Freilassing nachlegen und zuhause erneut ein Unentschieden holen. Das Duell gegen den TSV Übersee bescherte den zahlreichen Zuschauern eine spannende Schlussphase ohne Sieger.

Der ESV startete selbstbewusst in die Partie und konnte prompt in Führung gehen. Bis zum 5:5 in der 9. Spielminute wechselten sich ESV und TSV mit der Führung ab. Die Gäste vom Chiemsee konnten in der Anfangsphase durch die erste Welle treffen, die Abwehr des ESV im Positionsspiel stand von Beginn an stabil. Im Anschluss konnte sich Übersee durch das Spiel mit dem Kreisläufer erstmals absetzen und der ESV-Trainer musste seine Mannen in einer Auszeit wieder in die richtige Spur bringen. Das Spiel ebbte in der Folge etwas ab und beide Teams konnten fünf Minuten lang kein Tor erzielen. Die Gäste beendeten das kurze Nickerchen schneller als der ESV und konnten sich so erstmals mit vier Toren absetzen (9:13 in der 23. Minute).

Wer jetzt dachte der ESV lässt sich davon beeindrucken, wurde bis zur Halbzeit vom Gegenteil überzeugt. Wieder einmal zeigten die Eisenbahner ihren großen Kampfgeist und holten Tor für Tor auf, um kurz vor der Halbzeit zum 14:14 auszugleichen. Sogar die Führung zum Seitenwechsel wäre möglich gewesen, nur der gut agierende Gäste-Keeper hatte etwas dagegen und parierte einen 7m des Heimteams.

Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischten die Freilassinger Herren. Immer wieder konnte der ESV mit zwei Toren in Führung gehen, die Gäste vom Chiemsee hatten aber meist eine Antwort parat und zeichneten sich durch ihre individuelle Klasse aus – vor allem gegen den großgewachsenen Rückraum um Höllmüller und Leicher hatte man schwer zu kämpfen. Der ESV zeichnete sich hingegen durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und schön herausgespielte Angriffe aus und konnte folgerichtig die Führung bis weit in die 2. Spielhälfte halten. Die Grenzstädter verpassten es lediglich in dieser Phase sich abzusetzen, wofür der ESV fünf Minuten vor Schluss bestraft wurde – Übersee konnte wieder ausgleichen und sogar in Führung gehen. Zwei Minuten vor Schluss beim Stand von 24:25 sahen die Gäste schon wie die Sieger aus, doch der ESV kämpfte weiter bis zum Schluss und konnte 40 Sekunden vor Schluss ausgleichen. Nun musste man aber den letzten Angriff der Chiemseer überstehen – die in einem Time-Out einen Plan schmiedeten. Die ESV-Abwehr blieb stabil und ließ keinen gefährlichen Wurf mehr zu. Der ESV konnte den Ball sogar noch einmal nach vorne, jedoch nicht aufs Tor bringen. So konnten die Eisenbahner mit der Schlusssirene den vierten Punkt der Saison einfahren.

Für den ESV spielten Stefan Toch und Thomas Heinen im Tor, sowie Fabian Sattler (2), Jakob Burgthaler (1), Christian Abel (2), Marlon Klier, Sebastian Gertzen, Ferdinand Pfersch (4), Dominik Kokot, Simon Deckenbrock (11/3), Lukas Maushammer (3) und Florian Albrecht (2).

Momentan liegt der ESV auf dem 10. Tabellenplatz, mit zwei Punkten Abstand zu Platz 11 und 12, die von der HSG Föching-Schliersee und SG SHV/UHC Salzburg II besetzt sind. Gegen die Salzburger BOL-Reserve spielt der ESV schon diesen Samstag. Um 20 Uhr erfolgt der Anwurf im Grenzstadt-Derby im Sportzentrum Nord (Josef-Brandstätter-Straße 9, 5020 Salzburg). Die ESV-Fans wollen dafür gemeinsam in die Mozartstadt reisen. Die 2. Herrenmannschaft wartet ab 19 Uhr am Badylonparkplatz, damit alle Fans gemeinsam zur Salzburger Halle anreisen können. Alle Freilassinger Handballbegeisterte sind eingeladen den ESV in Salzburg anzufeuern!