U12 ESV Handballerinnen entscheiden Topspiel für sich

Zum Spitzenspiel der Bezirksliga mussten die ESV Mädels nach München zum HT München reisen.

Gegen die Münchener Mädchen hatte man das erste Spiel der Saison mit 15:16 verloren. Dem entsprechend brannten die ESVlerinnen darauf, diesen Ausrutscher gutzumachen. Die Ansage von Trainer, Hans Baethe, in der Abwehr nicht zu offensiv zu agieren, wurde konsequent umgesetzt und mit wenigen Gegentoren belohnt. Das Torreigen eröffnete Tabea Burtz mit einem gekonnten Überzieher zum 1:0 für die ESV Truppe. Magdalena Unterhofer ließ es nach Zuspiel von Lilly Burgthaler zum 2:0 aus dem Rückraum krachen. In der Folgezeit gelang es den ESV Mädels in der Abwehr den Ball immer wieder zu erobern oder Xena Schörghofer im ESV Gehäuse entschärfte die Bälle. Sie erwischte einen Spitzentag. Von 8 Strafwürfen konnte Sie fünf paprieren. Diese Chancen ließen sich die ESV Mädels nicht nehmen. Mit schnellen Spiel nach vorn wurde von Leonie Schertel, Tabea Burtz, Daniela Lausecker, Natschma Mahedi und Magdalena Unterhofer die HAT Abwehr geknackt. Beim Stand von 14:5 kam der erlösende Pausenpfiff für die Gastgeberinnen. Im zweiten Spielabschnitt stellten die Gastgeberinnen auf eine komplette offensive Deckung um. Dies bereitete den ESV Mädels ab und zu Probleme. Die laufend eingewechselten jungen Spielerinnen, Hanna Unterhofer, Panna Teleki, Reka Hisza und Thedora Gramatikov hatten ihre Gegenspielerinnen in der Abwehr bestens im Griff nur im Angriff hapert es noch an dem nötigen Druck aufs Tor. Am Schluss jubelten die ESV Mädels über ein 25:18. Nachdem beide Teams 12:2 Punkten auf dem Konto hatten, ist nun das ESV Team mit 14:2 Punkten und einem Torverhältnis von 175:101 Tabellenführer. Für den ESV spielten: Xena Schörghofer im Tor. Im Feld: Panna Teleki, Reka Hizsa, Hanna Unterhofer, Magdalena Unterhofer, Leonie Schertl, Tabea Burtz, Lilly Burgthaler, Natschma Mahedi, Daniela Lausecker und Teodora Gramatikov.

Arbeitssieg für ESV Handball Herren

37:26 gegen den TuS Prien 2

Nach dem deutlichen Sieg gegen die Konkurrenten aus Trostberg im letzten Spiel, stand wieder eine Pflichtaufgabe für die Herren auf dem Plan. So reiste der ESV-Tross mit gut besetzter Bank an den Chiemsee. Die Reserve des TuS Prien liegt im unteren Tabellendrittel. Da es in der ersten Mannschaft aber viele junge Spieler gibt, die in der zweiten Mannschaft aushelfen können, darf man die Priener nicht unterschätzen. Zumal an diesem Tag die Bank der Gastgeber gut gefüllt war.

Seit langem waren die Eisenbahner in den ersten Minuten nicht nur körperlich, sondern auch geistig auf dem Feld. Getreu dem Sprichwort „Ein gutes Pferd springt nicht höher, als es muss“ verliefen so die ersten gut zehn Minuten für die Freilassinger. Bis zum 9:9 wechselte die Führung immer hin und her und keines der Teams konnte sich absetzen. ESV-Trainer Hubal war mit der Anfangsphase jedoch nicht zufrieden. In einer Auszeit forderte er mehr Konzentration und mahnte die Freilassinger, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Die Ansagen des Coachs zeigten Wirkung und der ESV konnte sich mit einem 5:0-Lauf erstmals auf 9:14 absetzen und bis zur Pause konnten die Grenzstädter diese Führung dann auch halten. Mit der Sirene zur Halbzeit stand auf der Anzeigetafel ein 13:20 für den ESV Freilassing.

Bis zur Mitte des zweiten Durchgangs konnte sich die Freilassinger stetig absetzen, aber nicht an die Leistung der letzten Spiele anknüpfen. Der Spielstand war mit 19:29 so schon recht deutlich. In der Folge konnten die Gastgeber vom Chiemsee dann wieder das Tempo der Grenzstädter mitgehen und die Partie blieb ausgeglichen. Kurz vor der Schlusssirene konnten die Eisenbahner noch einmal einnetzen und so einen 26:37-Sieg feiern.

Das Team von Petr Hubal hat jetzt drei Wochen Pause, bevor es zum letzten Spiel vor der Winterpause zum Derby in die Kreisstadt Traunstein geht.

Für den ESV spielten:

Christoph Roshardt, Michael Diepenbruck und Thomas Heinen (im Tor) sowie Fabian Sattler (9), Maxi Toch (6), Ferdinand Pfersch (10/2), Michael Schwarz, Dominik Kokot (3), Simon Deckenbrock (4), Lukas Hage, Franz Dörfel (1), Dominik Falkensteiner (1) und Mathias Toch (3)

ESV Herren weiter makellos auf Platz 1

Zu einem letzten großen und wichtigen Vergleich in der Frühphase der Saison trafen sich vergangenen Sonntag der Aufstiegsaspirant TSV Trostberg und der bisherige ungeschlagene Spitzenreiter ESV Freilassing. Mit einem Sieg des ESV wäre man in der Lage, sich einen vorteilhaften Vorsprung gegenüber der Konkurrenz zu erarbeiten und somit die Aufstiegsambitionen zu untermauern. Im Gegenzug könnte Trostberg mit einem Sieg weiterhin in Schlagdistanz zu den beiden führenden Teams des TuS Traunreut und ESV Freilassing bleiben und im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksliga weiter kräftig mitmischen.

Dementsprechend wurde die Mannschaft des ESV trotz widriger Trainingsumstände hervorragend von Coach Petr Hubal auf die Partie eingestellt. Dieser musste sogar die undankbare Aufgabe übernehmen Spieler auf die Tribüne zu schicken, da das Spielerkontingent von 14 „Terminatoren“ überschritten wurde.

Der ESV ging auch planmäßig in der gut gefüllten Mitterfeldener Sporthalle mit 1:0 in Führung, ehe sich die altbekannte schwache Anfangsviertelstunde doch wieder durchsetzte und die Leistung erst einmal wieder einbrach. Durch Leichtsinnsfehler vor allem im Angriff kam Trostberg immer wieder zu schnellen Ballgewinnen und konnte teilweise relativ ungehindert durch eine schlafende ESV-Abwehr hindurch zu Torerfolgen kommen. Bereits innerhalb der ersten 10 Minuten musste man einem 1:4 Rückstand hinterherlaufen, der in der Folgezeit auch nur schleppend und mühsam verringert werden konnte. Erst zur 20. Minute konnte man endlich durch einen Lauf von 4 Toren in Folge zum 9:9 einnetzen, ehe Trostberg im Gegenzug wieder mit 9:10 in Führung ging. Doch dies sollte die letzte Führung für Trostberg sein, da nun der ESV-Express für die letzten Minuten der ersten Halbzeit endlich richtig Gas gab und gleich 6 Tore in Folge erzielen konnte. Trotz der schlechten Startphase konnte man doch relativ komfortabel mit 16:11 in die Halbzeitpause gehen.

Der Verlauf der zweiten Halbzeit war geprägt von einer dominanten Mannschaft des ESV, die Trostberg maximal noch einmal auf vier Tore herankommen ließ. Dadurch konnte Trostberg sichtlich demoralisiert werden, wodurch Freilassing noch einmal einen 7-Tore-Lauf hinlegen konnte. Deutlich mit 37:25 demontierte der ESV Freilassing den TSV Trostberg, der sich vorerst aus der Gruppe der Aufstiegskandidaten verabschiedet. Trotz des eindeutigen Ergebnisses hat der ESV noch viel Arbeit vor sich, da man sich eine derartige Anfangsverschlafenheit in der Bezirksliga nicht leisten darf.

Für den ESV spielten: Stefan Toch, Fabian Sattler (14), Maximilian Toch (5), Sebastian Gertzen (1), Ferdinand Pfersch (4), Michael Schwarz (2), Dominik Kokot (1), Christoph Roshardt, Simon Deckenbruck (5), Michael Diepenbruck, Lukas Hage, Franz Dörfel (1), Dominik Falkensteiner und Mathias Toch (4)

ESV Handballdamen entscheiden nächsten Krimi für sich

Jüngst empfingen die Damen des ESV Freilassings die junge Truppe aus Ismaning. Man erwartete eine schnelle, durchtrainierte und technisch versierte Mannschaft und ebenso kam es. Die dritte Mannschaft der Münchner Handballhochburg begann das Spiel mit einer Führung. Die Gastgeberinnen liefen dieser in der ersten Phase des Spiels immer wieder hinterher. Immer wieder Maren Thieme mit schönen Einzelaktionen und Jenny Pfeiffer aus dem Rückraum brachten die ESV Damen heran. Nur langsam fand die restliche Mannschaft ins Spiel und konnte erst zum 7:7 ausgleichen. Leider konnte man den Aufschwung nicht über die komplette Halbzeit retten, sodass man die Gäste aus München nochmals auf 9:12 davonziehen lassen musste, bevor es in die Kabine ging.

Auch den Beginn der zweiten Hälfte verschliefen die Grenzstädterinnen. Man überließ den Gastgeberinnen das Feld und ließ den Abstand auf 13:18 wachsen. Mitte der zweiten Halbzeit kam dann jedoch der Kampfgeist in die ESV Damen zurück. Am Kreis konnten immer wieder Lisa Reinsberger und Natascha Hasenöhrl bedient werden. Laura Pavkovic und Leni Gertzen trafen von den Außenpositionen. Hinten stand die Abwehr um Luci Bley und Petra Stahl sicher und Steffi Huber war ein sicherer Rückhalt im Tor. Langsam kämpften sich die ESV Mädels an die Gäste heran. Beim Spielstand von 20:20 schaffte man es dann zum ersten Mal in Führung zu gehen.

Die letzten fünf Minuten hatten den Grenzstädterinnen allerdings schon mehrmals in dieser Saison den Sieg gekostet. Dieses Mal wollte man dies unbedingt verhindern. Als man sich kurz vor Schlusspfiff auf 24:22 absetzen, schien alles klar, doch nochmals konnten die Ismaniger Damen ausgleichen. Maren Thieme konnte den entscheidenden Angriff der Gastgeberinnen erfolgreich abschließen. Mit 25:24 gegen starke Gäste aus Ismaning geht man gewappnet in das letzte Spiel des Jahres gegen den Tabellenführer aus Prien.

Für den ESV spielten:

Steffi Huber (im Tor), Natascha Hasenöhrl, Petra Stahl (1 Tor), Luci Bley, Jessica Haag, Alexandra Gietl, Jenny Pfeiffer (9), Leni Gertzen (2), Laura Pavkovic (3), Lisa Reinsberger (5) und Maren Thieme (5)

Weibliche B-Jugend des ESV baut Tabellenführung aus

Weibliche B-Jugend des ESV baut mit einem 18:14 Erfolg gegen den SV Pullach die Tabellenführung weiter aus.

Das letzes Spiel der Vorrunde stand am vergangenen Sonntag für den bis dato ungeschlagenen Gastgeber aus Freilassing auf dem Plan.

Die Anfangsminuten gestalteten sich jedoch schwierig. Das Angriffsspiel war geprägt von Leichtsinnsfehlern und Würfen weit neben das Tor. In der Abwehr wurde sich nicht gegenseitig geholfen und somit konnten die Gäste aus Pullach immer wieder den Ball im Tor versenken. Das frühe Team-Time-Out vom Trainergespann Baethe/Huber verhalf der Mannschaft sich neu zu sammeln und sich auf die eigenen Stärken zu besinnen. Mit einem 4:0 Lauf zeigte die nun hellwach agierende Abwehr auch im Angriff, warum man an der Tabelle auf Platz 1 aktuell steht. Mit einem Stand von 9:6 gingen beide Mannschaften in die Kabinen. Mit kleinen Veränderungen in der Abwehr und im Angriff startete man in Abschnitt zwei. Die sehr offensiv agierende Abwehr der Mädels aus Pullach bereitete weiterhin Schwierigkeiten, dennoch gelang es mit schönen Kombinationen, immer wieder die Lücken zu finden und zum Torerfolg zu kommen. Den Vorsprung ließ man sich bis zum Schluss nicht mehr nehmen und so endete das Spiel mit 18:14 für den ESV.

Mit  6 Siegen aus sechs Spielen führt man nun die Tabelle mit 12:0 Punkten an und kann nun mit voller Vorfreude sich auf die Rückrunde vorbereiten. Diese startet am 14.01.2018 Auswärts in Vaterstetten.

Für den ESV spielten: Judith Burgthaler (im Tor), Anastasia Aleksic(1), Melanie Geierstanger (2), Josepha Ufertinger, Clara Leis (4), Nicole Minet (4), Julia Schwaiger(1), Yasemin Sieren (6), Melanie Reinhardt, Hannah Burgthaler.