Erster Punkt im ersten Spiel nach langer Pause

Endlich geht es wieder los

Endlich wieder Handball nach einer unendlich langen Pause. Trotz aller Umstände konnten die Handballer des ESV Freilassing die Vorbereitung einigermaßen gut nutzen und gingen voller Erwartung und Tatendrang in die erste Partie gegen den Vorjahres-Dritten der Bezirksliga, dem TSV Brannenburg.

Gegen Brannenburg hatte man in der vergangenen Saison teilweise schon sehr gute Erfahrungen sammeln können, in dem man zwar das Hinspiel mit 27:35 verlor, das Rückspiel in heimischer Halle jedoch sensationell mit 28:27 gewinnen konnte. Zusätzlich konnte sich der ESV mit dem erfahrenen Neuzugang Tim Dicks verstärken. Man darf gespannt sein.

Die erste Hälfte begann auch gleich mit der ersten Führung des ESV Freilassing gegen eine noch etwas unkoordinierte und offensiv eingestellte Abwehr der Brannenburger. Die erste Viertelstunde war dann auch weiterhin vom Angriffsspiel beider Seiten geprägt, in der sich keine Seite entscheidend absetzen konnte, ehe Brannenburg bis zur 25. Minute auf drei Tore zum 8:11 erhöhen konnte. Entscheidend war hier, dass der ESV vor allem gegen Werfer aus dem Rückraum noch kein Konzept fand und auch die Absprache zwischen Torwart und Abwehrblock noch nicht funktionierte. Jedoch war das Angriffsspiel der Freilassinger wesentlich konsequenter als in der vergangenen Saison, so dass man sich durch den Rückstand nicht entmutigen lies und trotzdem dranblieb und zur Halbzeitpause sogar mit 12:11 in Führung lag.

Diesen Vorsprung konnte man die ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit sogar auf bis zu drei Toren ausbauen, ehe der TSV Brannenburg nun begann, seine Abwehr offensiv umzustellen, wodurch sich der ESV nun merklich schwertat, sein Angriffsspiel auch in Toren umzusetzen. So konnte sich Brannenburg bis zur 45. Minute wieder zum 20:20 herankämpfen und blieb in der Folgezeit auch dran, was letztendlich in der 58. Spielminute zur 27:26 Führung für Brannenburg gipfelte. Durch einen millimetergenauen Traumpass von Torwart Tom Heinen auf Hürdensprinter Ferdl Pfersch, der daraus tatsächlich noch den Ausgleich erzielen konnte war die lange Anreise nach Brannenburg doch noch belohnt worden und beide Mannschaften trennten sich mit 27:27. Eine durchaus verdiente Punkteteilung aus der der ESV Freilassing jedoch auch als Sieger hervorgehen hätte können. Trotzdem ein gelungener Saisonauftakt einer wahrscheinlich sehr langen und ungewissen Saison.

Coach Burkhard Räker zog im anschließenden Star-Interview folgendes Fazit: „Mit unserer sportlichen Leistung über 60 Minuten bin zum Auftakt zufrieden. Ich habe meine 14 Mann besser gesehen als Brannenburg. Was dann doch zur Punkteteilung führt ist unsere Abwehrleistung insbesondere gegen die Rückraumschützen. Daran müssen wir arbeiten. Denen haben wir es zu leicht gemacht.“

Für den ESV spielten Stefan Toch und Thomas Heinen im Tor, sowie Maxi Toch (3), Fabian Sattler (6), Jakob Burgthaler (3), Bazi Gertzen, Ferdinand Pfersch (3), Michael Schwarz, Niki Kokot (2), Max Althammer (1), Lukas Maushammer, Tim Dicks (8) und MathiasToch (1).

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Großer Heimspiel-Samstag im Badylon

Letztes Wochenende hatten fast alle ESV-Mannschaften spielfrei, dieses Wochenende steht dafür wieder ein großer Heimspieltag vor der Tür!
Sechs Spiele gibt es wieder im Hexenkessel Badylon zu sehen.

Den Start in den langen Handball-Samstag bildet die weibliche D-Jugend. Zu Gast ist der österreichische Nachbar vom SHC Salzburg. Im Hinspiel konnten die Freilassinger Mädels auswärts mit 16:5 gewinnen. Die Mannschaft von Trainer Hans Baethe will auch dieses Mal die zwei Punkte auf der bayerischen Seite der Saalach behalten!

Im Anschluss trifft die männliche C-Jugend des ESV Freilassing auf den TuS Raubling. Die ESV-Jungs konnten letzten Sonntag mit 22:12 auswärts in Schliersee gewinnen. Den Schwung aus dem Auswärtssieg wollen die Jungs vom Trainergespann Burgthaler/Kiermeier mitnehmen und den Tabellenvierten aus Raubling ärgern. Im Hinspiel mussten die ESVler noch eine deutliche 26:13-Niederlage hinnehmen, dieses mal will man es besser machen!

Danach kommt es zum ÜBOL-Duell zwischen unserer weiblichen C-Jugend und den Mädels vom TuS Prien. Im letzten Spiel gegen den Tabellenletzten aus Erlstätt war einiges an Sand im ESV-Getriebe, fast musste man Punkte beim Gastgeber lassen. Nach dem knappen 22:21-Sieg wollen die Mädels von Trainerin Ulli Baethe nun gegen die Chiemseerinnen wieder eine bessere Leistung zeigen und den vierten Tabellenplatz festigen. Im Hinspiel musste man sich dem Tabellenachten mit 27:22 geschlagen geben, auch deswegen, will der ESV alles geben und die zwei Punkte in der Grenzstadt behalten.

Weiter geht der Heimspieltag mit den zweiten Herren vom ESV. Im letzten Spiel musste man sich gegen ein gut besetztes B-one mit 29:22 geschlagen geben. Nun kommt die BOL-Reserve vom TSV EBE Forst United ins Badylon. Das Hinspiel konnte der ESV nach einem starken Auftritt mit 28:26 gewinnen. Man darf gespannt sein, mit welcher Besetzung die Ebersberger ins Grenzgebiet reisen. Die Zweite will auf jeden Fall gewinnen und den Tabellenplatz vor den Forstlern behalten.

Im Anschluss spielen die ESV-Damen gegen den TSV Brannenburg. Still und heimlich hat sich das Gertzen-Team im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Momentan liegt man punktgleich mit HT München auf dem vierten Platz der Bezirksliga. Dieses Jahr erwies sich der ESV schon öfters als Favoritenschreck, vor allem im heimischen Badylon. Auch gegen den aktuellen Tabellenführer wollen die Freilassingerinnen ihrem Ruf gerecht werden und die Brannenburgerinnen ärgern. Im Hinspiel musste man eine deutliche 26:13-Niederlage hinnehmen, seit dem hat sich der ESV aber gesteigert.

Den Abschluss zur Prime-Time bilden wie immer die ESV-Herren. Zu Gast ist diesen Samstag die dritte Mannschaft vom SV Anzing. Im Hinspiel in Anzing konnten die Eisenbahner mit 26:23 ihren ersten Saisonsieg einfahren. Diesen Erfolg will die Eisenbahner-Sieben auch im Badylon wiederholen. Im letzten Spiel musste man sich dem Tabellenführer aus Traunstein geschlagen geben, nach der kurzen Faschingspause will man nun wieder angreifen um wieder einen Vorsprung auf die punktgleichen Traunreuter aufzubauen.

Alle ESV-Teams freuen sich wie immer auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung des Freilassinger Publikums! Kommt in die Halle und feuert die Eisenbahner im Hexenkessel Badylon an!

Ein Satz mit X

ESV-Herren verlieren 26:29 gegen den TuS Traunreut

Einen Abend zum vergessen erlebten die Handballer des ESV Freilassing. Im prestigeträchtigen Duell mit dem TuS aus Traunreut musste das Eisenbahner-Team die erste Rückrundenniederlage hinnehmen. Viel zu hektisch agierten die Eisenbahner im Angriff und versuchten so des Öfteren aus Halbchancen abzuschließen. In der Abwehr war man nicht immer konsequent genug und so hatte der bestens besetzte Traunreuter-Rückraum immer wieder aussichtsreiche Abschlusschancen.

Die erste Hälfte gestaltete sich bis zur 25. Minuten ausgeglichen. Die Führung wechselte immer wieder, in der 6. Spielminute führte der TuS mit 3:4, in der 22. Minute lag der ESV mit 10:9 in Front. Die Grenzstädter ließen aufgrund der hektischen Abschlüsse die Möglichkeit liegen, sich auf mehr als ein Tor abzusetzen. Der TuS hingegen konnte eine Schwächephase der Freilassinger kurz vor der Halbzeitpause clever ausnutzen und sich auf 13:16 absetzen.

Mit Beginn des zweiten Spielabschnittes wollten die Eisenbahner die Aufholjagd einläuten. Der Schuss ging aber nach hinten los, zu übermotiviert agierend versuchten die ESVler die erste sich ihnen bietenden Chance zu nutzen – ohne Erfolg. So hatte der TuS leichtes Spiel und konnte sich bis zur 49. Minute sogar auf 19:26 absetzen. Die Partie schien schon gelaufen, doch die Grenzstädter bewiesen einmal mehr eine tolle Moral. Geduldiger wurde nun auf die richtige Chance gewartet und plötzlich waren es zwei Minuten vor Schluss nur noch zwei Tore Rückstand – und die Fans im Badylon tobten. Der ESV hatte auch genügend Möglichkeiten zum Ausgleich, doch die Chancen blieben ungenutzt und somit ging der TuS als verdienter Sieger vom Feld.

Durch die Niederlage im direkten Duell konnten die Traunreuter wieder auf zwei Punkte an den ESV herankommen. Doch die ESV-Herren haben keine Zeit für hängende Köpfe, schon nächsten Samstag – den 15. Februar – um 19 Uhr erwartet den ESV eine schwierige Aufwärtsaufgabe. Die Herren reisen zum Tabellenzweiten vom SBC Traunstein. Im Hinspiel gab es nach einem Spiel auf Augenhöhe eine knappe 23:24-Niederlage im Badylon. Seitdem hat der Sportbund kein Spiel verloren und hat sich als Verfolger Nummer Eins hinter HT München 3 herauskristallisiert. Die Eisenbahner freuen sich über jeden Zuschauer, der den ESV in der Landkreissporthalle Traunstein (Wasserburger Straße 38, 83278 Traunstein) unterstützt.

Für den ESV spielten: Stefan Toch und Thomas Heinen im Tor, sowie Maximilian Toch (3), Fabian Sattler (1), Jakob Burgthaler (1), Christian Abel (1), Sebastian Gertzen (6), Ferdinand Pfersch (5/2), Dominik Kokot, Maximilien Althammer, Lukas Maushammer (4) und Florian Albrecht (5).

ESV-Herren setzen Siegesserie fort

Beim Tabellenletzten erkämpfen sich die Eisenbahner einen 26:24-Auswärtssieg

„Wir werden jetzt die Punkte holen, das wäre ja gelacht“, hieß es im Vorbericht der Gastgeber von der HSG Föching-Schliersee. Erstaunlich offensive Töne – vom Tabellenletzten – konnte man am Tag vor dem Spiel im Münchner Merkur lesen. Bestand im Lager des ESV noch der Bedarf eines Motivationsschubes, erledigte das zur Abwechslung nicht der eigene Trainer, sondern der des Gegners. Die Gastgeber rechneten sich gegen die Grenzstädter durchaus etwas aus, zum ersten Mal stand der HSG der volle Kader zur Verfügung und im Hinspiel gab es eine Punkteteilung im Badylon.

Doch die Freilassinger wollten von Beginn der Partie an zeigen, wer in dem erneuten Duell als Sieger hervorgehen sollte. Durch konzentriertes Tempospiel konnte der ESV auch prompt mit 3:0 in Führung gehen. Die Abwehr stand in den Anfangsminuten gut und Michael Diepenbruck, der Thomas Heinen im Tor ersetzte, konnte einige Bälle entschärfen. Doch nach und nach kam der Gastgeber besser ins Spiel. Die Freilassinger ließen vor allem in der Abwehr zu stark nach und ermöglichten der HSG so einfache Chancen. Folgerichtig glichen die Föchinger und Schlierseer nach zehn Minuten aus. Zu überhastet agierten die Eisenbahner in der Folge im Angriff, weshalb die HSG zwischenzeitlich in Führung gehen konnte. Bis zur Pause konnten sich die Freilassinger aber wieder die Führung „erarbeiten“ und bei einem 13:14-Halbzeitstand durchschnaufen.

Die zweite Hälfte begann für den ESV dann alles andere als optimal. Erst konnten die Gastgeber wieder ausgleichen, dann musste Spielmacher Dominik Kokot mit Rot vom Feld – eine harte, aber vertretbare Entscheidung der Schiedsrichter. In der folgenden Unterzahlsituation drehte der ESV dann aber auf. Stefan Toch parierte innerhalb von 30 Sekunden zwei 7m-Strafwürfe und Ferdinand Pfersch brachte sein Team durch einen Doppelpack mit 16:14 in Führung. Danach konnten die Gastgeber nur noch zum 19:19 ausgleichen. Der ESV setzte sich in der Folge immer wieder auf zwei Tore ab – versäumte es aber das Spiel früh genug für sich zu entscheiden. Zu schnell suchten die Grenzstädter den Abschluss und scheiterten deshalb oft am gegnerischen Torhüter. Doch Stefan Toch nahm den Gegnern mit einem weiteren parierten Strafwurf (insgesamt 3 von 4 gehaltenen 7m) in den Schlussminuten den letzten Wind aus den Segeln und brachte die Gastgeber zur Verzweiflung. Auch eine ganz offensive Deckung konnte den ESV nicht mehr vom Kurs abbringen und so endete das Spiel mit 26:24. Die Gastgeber hatten nach der Schlusssirene nichts zu lachen – die Eisenbahner dafür zwei weitere, wichtige Punkte im Gepäck.

Damit holt der ESV den dritten Sieg infolge und ist in der Rückrunde bisher ungeschlagen. Schon am Samstag, den 8. Februar, tritt die Herrenmannschaft im heimischen Badylon an – um 21 Uhr ist der TuS Traunreut zum Derby zu Gast in der Grenzstadt. Gegen den Tabellennachbarn bedarf es aber einer deutlichen Leistungssteigerung. Mit einem Sieg kann der ESV seinen Vorsprung auf die Traunreuter auf sechs Punkte ausbauen. Die Mannschaft freut sich auf zahlreiche Unterstützer im Freilassinger Hexenkessel.

Für den ESV spielten: Stefan Toch und Michael Diepenbruck im Tor, sowie Maxi Toch (3 Treffer), Fabian Sattler (4/2), Jakob Burgthaler, Sebastian Gertzen (4), Ferdinand Pfersch (6), Dominik Kokot (1), Simon Deckenbrock (5/2), Lukas Maushammer und Florian Albrecht (3).