Großer Heimspiel-Samstag im Badylon

Letztes Wochenende hatten fast alle ESV-Mannschaften spielfrei, dieses Wochenende steht dafür wieder ein großer Heimspieltag vor der Tür!
Sechs Spiele gibt es wieder im Hexenkessel Badylon zu sehen.

Den Start in den langen Handball-Samstag bildet die weibliche D-Jugend. Zu Gast ist der österreichische Nachbar vom SHC Salzburg. Im Hinspiel konnten die Freilassinger Mädels auswärts mit 16:5 gewinnen. Die Mannschaft von Trainer Hans Baethe will auch dieses Mal die zwei Punkte auf der bayerischen Seite der Saalach behalten!

Im Anschluss trifft die männliche C-Jugend des ESV Freilassing auf den TuS Raubling. Die ESV-Jungs konnten letzten Sonntag mit 22:12 auswärts in Schliersee gewinnen. Den Schwung aus dem Auswärtssieg wollen die Jungs vom Trainergespann Burgthaler/Kiermeier mitnehmen und den Tabellenvierten aus Raubling ärgern. Im Hinspiel mussten die ESVler noch eine deutliche 26:13-Niederlage hinnehmen, dieses mal will man es besser machen!

Danach kommt es zum ÜBOL-Duell zwischen unserer weiblichen C-Jugend und den Mädels vom TuS Prien. Im letzten Spiel gegen den Tabellenletzten aus Erlstätt war einiges an Sand im ESV-Getriebe, fast musste man Punkte beim Gastgeber lassen. Nach dem knappen 22:21-Sieg wollen die Mädels von Trainerin Ulli Baethe nun gegen die Chiemseerinnen wieder eine bessere Leistung zeigen und den vierten Tabellenplatz festigen. Im Hinspiel musste man sich dem Tabellenachten mit 27:22 geschlagen geben, auch deswegen, will der ESV alles geben und die zwei Punkte in der Grenzstadt behalten.

Weiter geht der Heimspieltag mit den zweiten Herren vom ESV. Im letzten Spiel musste man sich gegen ein gut besetztes B-one mit 29:22 geschlagen geben. Nun kommt die BOL-Reserve vom TSV EBE Forst United ins Badylon. Das Hinspiel konnte der ESV nach einem starken Auftritt mit 28:26 gewinnen. Man darf gespannt sein, mit welcher Besetzung die Ebersberger ins Grenzgebiet reisen. Die Zweite will auf jeden Fall gewinnen und den Tabellenplatz vor den Forstlern behalten.

Im Anschluss spielen die ESV-Damen gegen den TSV Brannenburg. Still und heimlich hat sich das Gertzen-Team im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Momentan liegt man punktgleich mit HT München auf dem vierten Platz der Bezirksliga. Dieses Jahr erwies sich der ESV schon öfters als Favoritenschreck, vor allem im heimischen Badylon. Auch gegen den aktuellen Tabellenführer wollen die Freilassingerinnen ihrem Ruf gerecht werden und die Brannenburgerinnen ärgern. Im Hinspiel musste man eine deutliche 26:13-Niederlage hinnehmen, seit dem hat sich der ESV aber gesteigert.

Den Abschluss zur Prime-Time bilden wie immer die ESV-Herren. Zu Gast ist diesen Samstag die dritte Mannschaft vom SV Anzing. Im Hinspiel in Anzing konnten die Eisenbahner mit 26:23 ihren ersten Saisonsieg einfahren. Diesen Erfolg will die Räker-Sieben auch im Badylon wiederholen. Im letzten Spiel musste man sich dem Tabellenführer aus Traunstein geschlagen geben, nach der kurzen Faschingspause will man nun wieder angreifen um wieder einen Vorsprung auf die punktgleichen Traunreuter aufzubauen.

Alle ESV-Teams freuen sich wie immer auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung des Freilassinger Publikums! Kommt in die Halle und feuert die Eisenbahner im Hexenkessel Badylon an!

Ein Satz mit X

ESV-Herren verlieren 26:29 gegen den TuS Traunreut

Einen Abend zum vergessen erlebten die Handballer des ESV Freilassing. Im prestigeträchtigen Duell mit dem TuS aus Traunreut musste das Räker-Team die erste Rückrundenniederlage hinnehmen. Viel zu hektisch agierten die Eisenbahner im Angriff und versuchten so des Öfteren aus Halbchancen abzuschließen. In der Abwehr war man nicht immer konsequent genug und so hatte der bestens besetzte Traunreuter-Rückraum immer wieder aussichtsreiche Abschlusschancen.

Die erste Hälfte gestaltete sich bis zur 25. Minuten ausgeglichen. Die Führung wechselte immer wieder, in der 6. Spielminute führte der TuS mit 3:4, in der 22. Minute lag der ESV mit 10:9 in Front. Die Grenzstädter ließen aufgrund der hektischen Abschlüsse die Möglichkeit liegen, sich auf mehr als ein Tor abzusetzen. Der TuS hingegen konnte eine Schwächephase der Freilassinger kurz vor der Halbzeitpause clever ausnutzen und sich auf 13:16 absetzen.

Mit Beginn des zweiten Spielabschnittes wollten die Eisenbahner die Aufholjagd einläuten. Der Schuss ging aber nach hinten los, zu übermotiviert agierend versuchten die ESVler die erste sich ihnen bietenden Chance zu nutzen – ohne Erfolg. So hatte der TuS leichtes Spiel und konnte sich bis zur 49. Minute sogar auf 19:26 absetzen. Die Partie schien schon gelaufen, doch die Grenzstädter bewiesen einmal mehr eine tolle Moral. Geduldiger wurde nun auf die richtige Chance gewartet und plötzlich waren es zwei Minuten vor Schluss nur noch zwei Tore Rückstand – und die Fans im Badylon tobten. Der ESV hatte auch genügend Möglichkeiten zum Ausgleich, doch die Chancen blieben ungenutzt und somit ging der TuS als verdienter Sieger vom Feld.

Durch die Niederlage im direkten Duell konnten die Traunreuter wieder auf zwei Punkte an den ESV herankommen. Doch die ESV-Herren haben keine Zeit für hängende Köpfe, schon nächsten Samstag – den 15. Februar – um 19 Uhr erwartet den ESV eine schwierige Aufwärtsaufgabe. Die Herren reisen zum Tabellenzweiten vom SBC Traunstein. Im Hinspiel gab es nach einem Spiel auf Augenhöhe eine knappe 23:24-Niederlage im Badylon. Seitdem hat der Sportbund kein Spiel verloren und hat sich als Verfolger Nummer Eins hinter HT München 3 herauskristallisiert. Die Eisenbahner freuen sich über jeden Zuschauer, der den ESV in der Landkreissporthalle Traunstein (Wasserburger Straße 38, 83278 Traunstein) unterstützt.

Für den ESV spielten: Stefan Toch und Thomas Heinen im Tor, sowie Maximilian Toch (3), Fabian Sattler (1), Jakob Burgthaler (1), Christian Abel (1), Sebastian Gertzen (6), Ferdinand Pfersch (5/2), Dominik Kokot, Maximilien Althammer, Lukas Maushammer (4) und Florian Albrecht (5).

ESV-Herren setzen Siegesserie fort

Beim Tabellenletzten erkämpfen sich die Eisenbahner einen 26:24-Auswärtssieg

„Wir werden jetzt die Punkte holen, das wäre ja gelacht“, hieß es im Vorbericht der Gastgeber von der HSG Föching-Schliersee. Erstaunlich offensive Töne – vom Tabellenletzten – konnte man am Tag vor dem Spiel im Münchner Merkur lesen. Bestand im Lager des ESV noch der Bedarf eines Motivationsschubes, erledigte das zur Abwechslung nicht der eigene Trainer, sondern der des Gegners. Die Gastgeber rechneten sich gegen die Grenzstädter durchaus etwas aus, zum ersten Mal stand der HSG der volle Kader zur Verfügung und im Hinspiel gab es eine Punkteteilung im Badylon.

Doch die Freilassinger wollten von Beginn der Partie an zeigen, wer in dem erneuten Duell als Sieger hervorgehen sollte. Durch konzentriertes Tempospiel konnte der ESV auch prompt mit 3:0 in Führung gehen. Die Abwehr stand in den Anfangsminuten gut und Michael Diepenbruck, der Thomas Heinen im Tor ersetzte, konnte einige Bälle entschärfen. Doch nach und nach kam der Gastgeber besser ins Spiel. Die Freilassinger ließen vor allem in der Abwehr zu stark nach und ermöglichten der HSG so einfache Chancen. Folgerichtig glichen die Föchinger und Schlierseer nach zehn Minuten aus. Zu überhastet agierten die Eisenbahner in der Folge im Angriff, weshalb die HSG zwischenzeitlich in Führung gehen konnte. Bis zur Pause konnten sich die Freilassinger aber wieder die Führung „erarbeiten“ und bei einem 13:14-Halbzeitstand durchschnaufen.

Die zweite Hälfte begann für den ESV dann alles andere als optimal. Erst konnten die Gastgeber wieder ausgleichen, dann musste Spielmacher Dominik Kokot mit Rot vom Feld – eine harte, aber vertretbare Entscheidung der Schiedsrichter. In der folgenden Unterzahlsituation drehte der ESV dann aber auf. Stefan Toch parierte innerhalb von 30 Sekunden zwei 7m-Strafwürfe und Ferdinand Pfersch brachte sein Team durch einen Doppelpack mit 16:14 in Führung. Danach konnten die Gastgeber nur noch zum 19:19 ausgleichen. Der ESV setzte sich in der Folge immer wieder auf zwei Tore ab – versäumte es aber das Spiel früh genug für sich zu entscheiden. Zu schnell suchten die Grenzstädter den Abschluss und scheiterten deshalb oft am gegnerischen Torhüter. Doch Stefan Toch nahm den Gegnern mit einem weiteren parierten Strafwurf (insgesamt 3 von 4 gehaltenen 7m) in den Schlussminuten den letzten Wind aus den Segeln und brachte die Gastgeber zur Verzweiflung. Auch eine ganz offensive Deckung konnte den ESV nicht mehr vom Kurs abbringen und so endete das Spiel mit 26:24. Die Gastgeber hatten nach der Schlusssirene nichts zu lachen – die Eisenbahner dafür zwei weitere, wichtige Punkte im Gepäck.

Damit holt der ESV den dritten Sieg infolge und ist in der Rückrunde bisher ungeschlagen. Schon am Samstag, den 8. Februar, tritt die Herrenmannschaft im heimischen Badylon an – um 21 Uhr ist der TuS Traunreut zum Derby zu Gast in der Grenzstadt. Gegen den Tabellennachbarn bedarf es aber einer deutlichen Leistungssteigerung. Mit einem Sieg kann der ESV seinen Vorsprung auf die Traunreuter auf sechs Punkte ausbauen. Die Mannschaft freut sich auf zahlreiche Unterstützer im Freilassinger Hexenkessel.

Für den ESV spielten: Stefan Toch und Michael Diepenbruck im Tor, sowie Maxi Toch (3 Treffer), Fabian Sattler (4/2), Jakob Burgthaler, Sebastian Gertzen (4), Ferdinand Pfersch (6), Dominik Kokot (1), Simon Deckenbrock (5/2), Lukas Maushammer und Florian Albrecht (3).

U12 ESV Handballmädchen mit gelungenem Start in der Rückrunde

Im ersten Heimspiel des neuen Jahres hatten die Freilassinger Mädels die Mannschaft aus Grafing zu Gast. Im Hinspiel musste man sich im 15:16 geschlagen geben. Daheim lief es besser. Die ESV-Truppe konnte über ein 17:13 jubeln.

Im zweiten Spiel waren die Mädchen aus Brannenburg zu Gast im Badylon. Das Hinspiel ging mit 9:8 knapp an die Freilassinger Mädels.

Von Anfang hatten die ESV’lerinnen die Nase vorn. Aus einer stabilen Abwehr heraus wurde der Ball erobert und schnell nach vorn gespielt.  Bälle die Richtung ESV-Gehäuse kamen waren in den meisten Fällen eine sichere Beute für Hizsa Reka. Im Rückraum wirbelten Unterhofer Hanna, Krämer Sarah, Gürcan Talia, Lastovka Luisa und Rose Sabrina. Am Kreis sorgte Teleki Panna für Lücken in der Gästeabwehr, welche gekonnt genutzt wurden.  Beim Stande von 9:5 wurden die Seiten gewechselt. Im zweiten Spielabschnitt erwischte die ESV-Truppe wieder einen tollen Start. Auch mit der Einwechselung der jungen Spielerinnen Schörghofer Zoey, Morina Fiona und Behr Klara ließ der Spielfluss nicht nach. Letztendlich konnten die ESV-Mädels am Ende das Spiel mit 16:8 für sich entscheiden. 

Erfreulich für Trainer Hans Baethe war, dass sich auch die im letzten Jahr neu hinzu gekommenen Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. In einer Woche geht es zum ersten Auswärtsspiel nach Traunstein dem aktuellen Tabellenführer.

Für den ESV spielten: Hizsa Reka (im Tor), Teleki Panna, Morina Fiona, Lastovka Luisa, Krämer Sarah, Unterhofer Hanna, Rose Sabrina, Gürcan Talia, Behr Klara und Schörghofer Zoey.

ESV Damen gewinnen Handballkrimi

Mit Christoph Roshardt und Maren Nietzold auf der Trainerbank reisten die Handball Damen des ESV Freilassing nach Raubling. Das Hinspiel vor heimischem Publikum konnten die Mädels aus der Grenzstadt mit 26:13 deutlich für sich entscheiden. Allerdings warnte das Trainerduo seine Mannschaft davor, den Gegner nicht zu unterschätzen und konzentriert an die Aufgabe heranzugehen.

Das Spiel begann nach Wunsch der Gäste. Ulli Baethe brachte ihre Mannschaft mit einem schnellen Tor in Führung. Mit konsequentem Tempospiel nach vorne konnten sich die ESV-Mädels einen Vorsprung herausspielen. Luci Bley platzierte ihre Würfe aus dem Rückraum unhaltbar für die Torfrau der Gastgeberinnen und markierte nach einer Viertelstunde das 9:5 für die ESV Damen. Nun begannen die Raublinger Damen jedoch langsam ins Spiel zu finden. Mit Kontertoren und gut platzierten Würfen von den Außenpositionen verkürzten sie den Abstand. Maike Hendriks hielt bei ihrem ersten Einsatz im ESV-Dress stark dagegen und bediente Lisa Reinsberger am Kreis, die prompt einnetzte. Trotzdem kamen die Gastgeberinnen auf ein Tor heran, da die Abwehr, das bisherige Prunkstück der ESV-Damen nicht konsequent genug arbeitete. Susi Gezici erhöhte mit einer Einzelaktion nochmals auf 12:10. Die Zuschauer sahen nun ein schnelles Spiel. Allein in den letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit fielen noch drei Treffer. Zwei auf Seiten der Gastgeberinnen und einer für die Grenzstädterinnen. Mit 13:12 ging es in die Kabine.

Den Start in Hälfte zwei verschliefen die Gäste aus Freilassing komplett. Durch schnelle Tore zogen die Raublinger Mädels davon. Nach fünf Minuten stand es bereits 15:17 für die Gastgeberinnen. Die ESV’lerinnen fanden keinen Zugriff mehr auf ihre Gegenspielerinnen und nur die Tore von Susi Gezici und Leni Gertzen hielten die Damen im Spiel. Immer wieder konnten die Mädels aus Raubling die Führung auf zwei Tore ausbauen. Es entwickelte sich auf beiden Seiten ein umkämpftes Spiel. Zehn Minuten vor Schluss erzielten die Gastgeberinnen sogar das 23:20. Die Freilassingerinnen wollten sich allerdings nicht geschlagen geben. Man kämpfte sich wieder auf ein Tor heran. Zu diesem Zeitpunkt waren noch knapp fünf Minuten zu spielen. In der Abwehr konnte man aber weiterhin die Treffer der Raublingerinnen nicht verhindern. Schnell hinkte man wieder drei Tore hinterher. Auf der Anzeigentafel stand jetzt ein 26:23. Etwas mehr als drei Minuten blieben noch, um ein kleines Wunder zu vollbringen. Anne Hering verkürzte mit einem Treffer von der linken Außenposition. Judith Burgthaler im Tor der Grenzstädterinnen bekam endlich wieder einen Ball an die Finger und schickte ihre Vorderleute auf die Reise. Wie in der ersten Halbzeit ging es auch jetzt schnell hin und her. Ulli Baethe brachte ihre Mannschaft auf ein Tor an die Gastgeberinnen heran. Das Trainergespann des TuS nahm seine Auszeit knapp neunzig Sekunden vor Schluss. Roshardt und Nietzold schworen ihre Truppe nochmals ein und ließen sie nun offensiv verteidigen, um die Gegner vermehrt unter Druck zu setzen. Das Konzept ging auf. Nach einem missglückten Abschluss der Gastgeber traf Luci Bley im Gegenzug zum Ausgleich. Eine Minute vor Schluss hatten die Raublinger Damen nochmals die Chance, den Sack zuzumachen. Doch Steffi Huber erkämpfte sich in der Abwehr den Ball. Plötzlich hatte sich das Blatt wieder gewendet. Mit einer halben Minute auf der Uhr ging es nochmal in den Angriff für die ESV-Damen. Konzentriert spielte man die Zeit herunter, bevor man kurz vor Schluss eine Aktion setzte. Anne Hering behielt die Nerven und netzte Sekunden vor der Sirene zum 27:26 ein. Die Freude im ESV-Lager war nach dem umkämpften Spiel entsprechend groß. Damit setzen die Damen aus Freilassing ihre Siegesserie fort.

Für den ESV spielten:

Ulli Baethe (8 Tore), Maike Hendriks (2), Anastasia Aleksic, Leni Gertzen (1), Clara Leis, Susi Gezici (3), Luci Bley (10), Jessi Haag, Steffi Huber, Josepha Ufertinger, Lisa Reinsberger (1), Anne Hering (2) und  Judith Burgthaler im Tor