ESV-Mädels sichern sich doppelten Derbysieg

Die Saison 18/19 startete für die B-Mädels des ESV Freilassings recht holprig. Neue Spielerinnen sollten integriert werden, doch die ersten Partien wurden durch den Gegner abgesagt oder verschoben, sodass man nur langsam ins Rollen kam. Daraus folgte eine allgemeine Verunsicherung, die auch bei den ersten Spielen zu sehen war.
Langsam, aber Sicher fanden die Mädels aber als Mannschaft besser zusammen. Bereits beim Auswärtsspiel in Traunreut konnte man sich mit einem hartumkämpften Punkt belohnen. Am Sonntag empfing man nun die Mannschaft aus Traunreut zum Heimspiel und dem Hinrunde-Schlussspiel. Motiviert wollte man auch dieses Mal das Derby für sich entscheiden. Leider fehlte verletzungsbedingt Judith Burgthaler im Tor, die den Grenzstädterinnen in den vergangenen Spielen immer ein sicherer Rückhalt in der Abwehr war. Zwischen den Pfosten stand nun Hannah Burgthaler, die von ihrer Abwehr geformt um Clara Leis unterstützt wurde.
So landete auch der erste Angriff der Gäste neben dem Tor. Im Gegenzug versenkte Clara Leis den Ball sicher im Netz der Traunreuterinnen. Die erste Halbzeit der Partie gestaltete sich ausgeglichen. Die Abwehr stand sicher, besonders Tabea Burtz hatte ihre starke Gegenspielerin im Griff. Im Angriff schaffte es die Gastgeberinnen jedoch zu selten, die Abwehr in Bewegung zu bringen. Mit 10:11 für die Gäste aus Traunreut ging man in die Pause.
Mit der Ansage, mehr Druck auf die Abwehr zu bringen, ging es in die zweiten 25 Minuten. Dies setzten die Mädels sofort um. Nicole Minet zog immer wieder von der Mitte an. Entweder gelang ihr selbst der Durchbruch und Torerfolg oder sie setzte ihre Mitspielerinnen in Szene. Leonie Schertel spielte auf der linken Halbposition und belohnte sich mit einem sehenswerten Treffer. Hinten verteidigten Josepha Ufertinger, Julia Schwaiger und Melanie Reinhardt ihre Gegenspielerinnen und konnten immer wieder Bälle erobern. Durch das starke Aufspielen der Rükraumspielerinnen boten sich den Außenspielerinnen immer mehr Räume. Daniela Lausecker und Magdalena Unterhofer nutzten diese hervorragend aus und trugen sich erfolgreich in die Torschützenliste ein. Drei Minuten vor Schluss stand es 19:16 für die Mädels aus der Grenzstadt. Die Gastgeberinnen begannen sich einem Sieg zu sicher zu fühlen. Dies nutzten die Gäste aus Traunreut gekonnt aus, sodass es mit sechzig Sekunden auf der Uhr 19:18 stand. Das Trainergespann Huber/Baethe nahmen nun ihre Auszeit und schworen ihre Mädels nochmals ein – nun cleverer zu spielen. Nicole Minet setzte den Schlusspunkt zum 20:18 und sicherte den Grenzstädterinnen den verdienten Sieg.
Damit verabschieden sich die Handball-Mädels in die Winterpause. Im Februar beginnt die Rückrunde, die die Mädels so starten möchten, wie sie sie jetzt beendet haben.

 

Für den ESV spielten:

Hannah Burgthaler (im Tor), Leonie Schertel (3 Tore), Magdalena Unterhofer (1), Anastasia Aleksic, Josepha Ufertinger, Clara Leis (8), Tabea Burtz, Nicole Minet (6), Julia Schwaiger, Melanie Reinhardt und Daniela Lausecker (1)

Gegen Föching nur Unentschieden

ESV Handballer verspielen 4 Tore-Vorsprung gegen Tabellenletzten

Letzten Samstag wartete auf die Herren des ESV Freilassing Handball das Auswärtsspiel bei den SF Föching. Gegen den Tabellenletzten aus Holzkirchen sollte unbedingt der erste Sieg der Saison her – doch die Eisenbahner schenkten dem Gegner einen Punkt.

Der Beginn des Duells verlief recht verhalten, und es dauerte drei Minuten, bis das erste Tor fallen sollte. Die Freilassinger konnten in der Folge immer wieder vorlegen, zu großzügig wurde aber mit den Torchancen umgegangen und so konnten die Gastgeber aus Föching an den Freilassingern dranbleiben. Die Abwehr zeigte sich in der ersten Hälfte über weite Teile verbessert. So konnten die Handballer aus der Grenzstadt gut zehn Minuten vor der Pause einen kleinen Zwischenspurt hinlegen und sich erstmals auf vier Tore zum 11:7 absetzen. Dieser Abstand änderte sich bis zur Halbzeit auch nicht mehr und so ertönte die Pausensirene bei einem Zwischenstand von 14:10 für den ESV.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufgehört hatte, bis zum 16:12 in der 35. Minute. Eine zwei Minuten Strafe war gleichbedeutend mit einem Bruch im Spiel der Eisenbahner. Im Angriff fehlte fortan jegliche Bewegung und Kreativität, dementsprechend wurden in den 25 folgenden Minuten lediglich sechs Treffer erzielt. In der Abwehr war nichts mehr von der positiven Entwicklung der ersten Hälfte zu erkennen und die Föchinger konnten ohne große Gegenwehr Tore erzielen. So wurde das ESV-Spiel immer nervöser und die Angst vor der Niederlage im Kellerduell spürbar – auch die Gastgeber kamen etwas ins Stocken.
Das spiegelte sich dann auch in den letzten acht Minuten wieder, in denen insgesamt lediglich zwei Tore erzielt werden konnten.
Trotz des statischen Angriffsspiel kamen die Grenzstädter zu einigen Möglichkeiten, doch Angriff für Angriff machte man den gegnerischen Torhüter stärker als er eigentlich war.
Somit endete das Duell im Tabellenkeller verdientermaßen mit einem 22:22-Unentschieden. Die Freilassinger zeigten im zweiten Durchgang die schlechteste Saisonleistung, deshalb hatten die ESV-Herren auch keinen Sieg verdient.

Nächstes Wochenende haben die Eisenbahner spielfrei, bevor die letzten zwei Hinrundenpartien in der Fremde warten. Zuerst reist der ESV-Tross zum HT München 4, bevor das letzte Spiel des Jahres am 08.12. in Prien wartet.

Für den ESV spielten:
Stefan Toch und Thomas Heinen im Tor, sowie Maxi Toch (1), Fabian Sattler (3), Jakob Burgthaler (1), Sebastian Gertzen (3), Ferdinand Pfersch (9/2), Thipsavath Rattanasamay, Dominik Kokot (1), Simon Deckenbrock (2), Franz Dörfel, Florian Albrecht und Lukas Knebel (2).

Sechster Sieg in Folge für die weibliche D

U12-Handballmädchen punkten in der Handball-Hochburg Ismaning

Zum Spiel gegen den Tabellendritten hatte Trainer Hans Baethe erstmals in der laufenden Saison sein komplettes Team zur Verfügung. Mit drei Treffern aus der Kreuzbewegung eröffneten Xena Schörghofer und Nadschma Mahedi für die Freilassinger Mädchen das Spiel.  In der Folgezeit scheiterten Reka Hizsa und Vanessa Salihovic mit ihren Würfen an der Ismaninger Torhüterin. Im Gegenzug nutzten die Gastgeberinnen ihre Chancen und schafften den Ausgleich zum 3:3. Bis zur Pause war die Partie komplett offen. Mit einem schönen Sololauf markierte Hanna Unterhofer den Pausenstand von 7:6 für das ESV Team. In der Pause wurden die Abwehr und das Umschalten auf Angriff eingehend besprochen.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte konnten die Gastgeberinnen die offensive ESV Abwehr zwar immer wieder aushebeln. Dank der starken Leistung von Panna Teleki im ESV-Gehäuse war das Spiel bis 15 Minuten vor Spielende mit 8:8 offen. Mit fortlaufender Spieldauer zahlte sich die Abwehrarbeit aber aus. Arianne Geischberger und Pauline Burzlaff ließen auf den Außenpositionen ihren Gegenspielerinnen keinen Spielraum mehr. Auch auf den Halbpositionen machten nun Lilly Burgthaler und Arza Temzikan mächtig Druck. Ein ums andere Mal netzten nun die ESV Spielerinnen im Ismaninger Gehäuse ein. Am Ende jubelten die Freilassingerinnen über einen 20:12-Erfolg. Mit dem Sieg hat das ESV Team einen entscheidenden Schritt zur Vorrundenmeisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga gesetzt.

Das letzte Spiel findet am 1.12. gegen den SHC Salzburg statt.

Nichts zu holen gegen den Tabellenführer

Handball Herren verlieren mit 35:24 gegen den TSV Grafing

Auf den euphorischen ersten Punkt der Saison gegen Rosenheim, folgte in der Woche darauf mit der Niederlage gegen den TSV Brannenburg der Schritt zurück in die Krise. Dieses Wochenende war nun der zweite Absteiger aus der BOL der TSV Grafing zu Gast in der Grenzstadt.

Für die Mannschaft der ESV-Herren das erste Spiel mit dem neuen Trainer Ivan Meter an der Seitenlinie. Dass sich Mannschaft und Trainer erst eine Woche kennen, war von Beginn weg erkennbar. In der Abwehr fehlten die Absprachen und das Angriffsspiel wirkte unklar und nicht torgefährlich genug. Der Absteiger und Titelaspirant aus Grafing konnte seine Ansprüche von Beginn weg untermauern und die Unstimmigkeiten in der ESV-Abwehr gekonnt ausnützen. Der ESV Angriff hatte in den ersten zehn Minuten trotz der Probleme hochkarätige Chancen – zu oft scheiterten die ESV-Werfer aber an Pfosten oder dem gegnerischen Torhüter. Dementsprechend schnell und deutlich konnte sich der Gast absetzen. Beim Stand von 3:10 nahm Coach Meter seine Auszeit und versuchte das Spiel zu ordnen. Doch bis zur Halbzeit änderte sich nicht viel am Spielverlauf und so mussten die Freilassinger mit einem deutlichen 11:19 in die Pause gehen.

Die Devise für den zweiten Spielabschnitt war klar: den Zuschauer Kampfgeist zeigen und den Abstand nicht noch viel deutlicher werden lassen. Am Spielverlauf änderte sich auch im zweiten Durchgang nicht mehr viel, der Tabellenführer aus Grafing konnte den Vorsprung zu Beginn etwas ausbauen, danach konnten die Freilassinger die Partie ausgeglichener gestalten. So plätscherte die zweite Hälfte vor sich hin, ohne dabei aufregend zu werden. Die Gäste ließen nichts anbrennen und die Eisenbahner spielten im Angriff etwas flüssiger – so  endete die Partie mit einem, in der Höhe verdienten 24:35 aus Sicht des ESV.

Es war offensichtlich, dass die Mannschaft mit dem Trainer noch viele Trainingseinheiten brauchen wird, bis das neue System sitzt. Nächste Woche wartet aber schon ein „Alles oder Nichts“-Spiel auf die Herren vom ESV Freilassing. Samstag um 18:00 Uhr ist Anwurf in Holzkirchen bei den Sportfreunden Föching. Der Gastgeber aus Föching konnte noch keinen Punkt in dieser Saison holen, somit trifft der Tabellenletzte auf den -vorletzten. Ein „Topspiel“ im Tabellenkeller – in Holzkirchen muss der erste Sieg für den ESV eingefahren werden.

Für den ESV spielten:
Thomas Heinen und Michael Diepenbruck im Tor, sowie Maxi Toch (1), Fabian Sattler (9/5), Jakob Burgthaler (2), Sebastian Gertzen (2), Ferdinand Pfersch (2), Dominik Kokot (3), Dennis Kiermeier (1), Lukas Maushammer (1), Florian Albrecht (2) und Mathias Toch (1).

ESV U-12 Handballmädels punkten in Schwabing

Zum fünften Punktspiel ging die Reise nach München zum MSTV Schwabing.  Bedingt durch die Herbstferien musste die Mannschaft auf einige Spielerinnen verzichten. Trotz fehlender Auswechselspielerinnen macht die ESV Mädels von Anfang an Druck in der Abwehr. Das erste Tor des Tages erzielte Xena Schörghofer mit einem Rückraumknaller. In der Folgezeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Immer wieder erspielten sich die ESVlerinnen einen 2 Tore Vorsprung. Zum durchschnaufen nahm Trainer Hans Baethe beim Stande von 6:4 eine Auszeit. Die Pause hatte den Mädels sichtlich gutgetan. Die besprochenen Bewegungen wurden umgesetzt und Natschma Mahedi krönte ihre Leistung mit drei Treffern in Folge. Am Kreis makierte Vanessa Salihovic mit einem herrlichen Wurf vom Kreis den Pausenstand zum 10:5 für die Freilassinger Mädels. Zu Beginn der zweiten Spielhälfte erwischten die ESV Mädels den besseren Start. Die Abwehr um Azra Temizkan und Pauline Burzlaff stand bombenfest. Panna Telik mit ESV Gehäuse war für die Würfe der Schwabinger Mädchen die Endstation. Hannah Unterhofer auf der vorgezogenen Position verleitete die Gastgeberinnen eins ums andere Mal zu Abspielfehlern diese wurden von der ESV Truppe konsequent genutzt. Mit Tempogegenstößen und mit Würfen aus dem Rückraum setzten sich die ESV Mädels auf 14:7 ab. Die offensive Abwehrarbeit und das schnelle Tempo nach vorne forderte ihren Tribut. Die Zuspiele und Abschlüsse erfolgten nicht konzentriert. In der Phase hatten die Schwabinger Mädels ihren Lauf und verkürzten auf 15:12. Drei Minuten vor Spielende nahm die ESV-Truppe nochmals eine Auszeit. Wie zu Beginn der zweiten Spielhälfte kamen die ESVlerinnen besser ins Spiel. Das druckvolle Spiel überraschte die Schwabinger Mädels. Mit 19:13 entschied die junge ESV Truppe das Spiel für sich. Mit dem vierten Sieg in Folge festigen die ESV Mädels ihren Anspruch auf die Tabellenspitze. Am kommenden Sonntag kommt es in der Ainringer Sporthalle zum Spitzenspiel gegen die Mädchen vom FC Bayern München. Die bis dato ihre fünf Spiel gewonnen haben. Für den ESV spielten: Panna Taleki im Tor und im Feld: Unterhofer Hanna, Temizkan Azra, Salihovic Vanessa, Mahedi Nadschma, Schörghofer Xena und Burzlaff Pauline.